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24-Stunden-AnsatzDer Einsatz eines ZEN-Pflegesessels kann Teil einer sensomotorischen Integrationstherapie im Rahmen eines 24-Stunden-Ansatzes sein. „Ein Mensch hat 24 Stunden am Tag eine bestimmte Ausprägung von Demenz. Deshalb ist es wichtig, diesen sensomotorischen Ansatz in verschiedenen Teilbereichen der Komfortpflege durchzuziehen. Aus diesem Grund prüfen wir derzeit die Möglichkeiten, auch jedes Bett mit einer automatischen Schaukelbewegung auszustatten. Die Erfahrungen mit dem ZEN-Pflegesessel haben mich auf diese Idee gebracht. Wir wollen diese Herangehensweise und ihre Ergebnisse also nicht nur auf den Sitzkomfort beschränken.“ Um die Wirkung des ZEN-Pflegesessels zu optimieren, empfiehlt Jo De Clercq, ihn an einem sensorisch strategisch geeigneten Ort im Raum zu platzieren – dort, wo eine hohe sensorische Vorhersehbarkeit herrscht oder wo ohnehin weniger sensorische Belastung vorhanden ist. „Was man hört, sollte man idealerweise auch sehen können. So kommen auditive und visuelle Reize kongruent im Gehirn an, was deren Verarbeitung erleichtert und eher zur Ruhe als zur Unruhe führt.“ Er betont zudem, dass der Sessel in jeder Phase der Demenz einsetzbar ist. „Auch wenn Menschen mit fortgeschrittener Demenz nicht mehr gehen oder stehen können, ermöglicht der ZEN-Pflegesessel eine sensorisch informierte Positionierung.“ |

